Die Vorbereitungen für die Passionsspiele 2030 schreiten voran. Eine wichtige Entscheidung hat der Gemeinderat inzwischen gemeinsam getroffen: Die Eintrittspreise und wesentliche Rahmenbedingungen für den Kartenverkauf stehen fest.

Der Gemeinderat hatte sich über mehrere Monate mit den Grundlagen für die kommenden Spiele beschäftigt. Neben den Ticketpreisen ging es dabei unter anderem um die Zahl der Aufführungen, die Sitzplatzkategorien und die künftigen Ermäßigungen. Die Entscheidungen wurden mit großer Einigkeit im Gemeinderat getroffen.

Für 2030 sind insgesamt 102 Aufführungen vorgesehen. Die Premiere ist für den 18. Mai 2030 geplant, die letzte Vorstellung für den 6. Oktober 2030. Im Passionstheater wird es künftig sieben statt bisher sechs Preiskategorien geben. Neu hinzu kommt die Kategorie 1A für die vorderen Plätze im Theater.

Die regulären Ticketpreise steigen gegenüber den Passionsspielen 2022. Sie reichen von 40 Euro in der günstigsten Kategorie bis 270 Euro in der neuen Kategorie 1A. Im Durchschnitt liegt die Preissteigerung bei gut 30 Prozent. Hintergrund sind unter anderem gestiegene Kosten beispielsweise für Technik und Sicherheitsanforderungen sowie die notwendige Planung für einen Zeitraum bis 2030.

Gleichzeitig wurden die Ermäßigungen deutlich ausgeweitet. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis einschließlich 27 Jahre, Auszubildende, Studierende sowie Menschen mit Behinderung erhalten künftig in allen Kategorien eine Ermäßigung von 50 Prozent. Für Jugendgruppen ab zehn Personen ist ein Nachlass von 75 Prozent vorgesehen. Damit sollen die Passionsspiele insbesondere für jüngere Besucher besser zugänglich bleiben.

Aus unserer Sicht ist wichtig, dass eine Entscheidung dieser Bedeutung nicht von einzelnen Personen oder Fraktionen getroffen wurde. Die Rahmenbedingungen für die Passion 2030 wurden im Gemeinderat gemeinsam beraten und festgelegt. Dieses Ergebnis entstand auf Grundlage gegenseitigen Vertrauens, für das wir uns bei allen anderen Fraktion bedanken.

Weitere Informationen zu den beschlossenen Preisen und Rahmenbedingungen finden sich auch im Bericht des Münchner Merkur vom 14. Juli 2026:
Passion 2030: Ticketpreise steigen – gute Nachrichten für junge Menschen